Die Entwicklung des Bewußtseins als Bestandteil wissenschaftlicher Ausbildung
Von Marcus Schmieke
Gewöhnliche wissenschaftliche Instrumente wie Teleskope, Galvanometer
und Teilchendetektoren werden versagen, wenn wir versuchen, diese
spirituellen Gesetzmäßigkeiten zu ergründen, weil sie entwickelt
wurden, um auf der Ebene (1), der dreidimensionalen grobstofflichen
Ebene, zu funktionieren.
Im Gegensatz dazu erlaubt uns unser Bewußtsein, nicht nur mit der
materiellen Ebene der Wirklichkeit in Wechselwirkung zu treten, sondern
auch mit den spirituellen Ebenen und den dazwischenliegenden
feinstofflichen Ebenen, da es selbst von spiritueller Natur ist und den
feinstofflichen Körper durchdringt. Somit können all diese
verschiedenen Ebenen unserer Erforschung zugänglich werden, wenn wir
unser Bewußtsein auf eine solche Weise entwickeln, daß es auf diesen
Ebenen direkt wahrnehmen kann. Es ist vorstellbar, daß diese
Entwicklung ein Teil der wissenschaftlichen Ausbildung der Zukunft sein
könnte; Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet arbeiten, wären in ihrer
Arbeit bestrebt, ihr Bewußtsein soweit zu entwickeln, daß sie die
höheren Ebenen der Wirklichkeit direkt untersuchen könnten.
Der bereits zitierte Nobelpreisträger B.D. Josephson hat diese
Überlegungen 1986 auf dem bereits erwähnten Kongreß vorgestellt und
machte hierzu noch eine interessante Bemerkung:
»Diese Untersuchungen würden sich in einem interessanten Aspekt von den
gewöhnlichen wissenschaftlichen Untersuchungen unterscheiden. Ein
großer Teil der Forschung würde dazu führen, Wissen zu finden, das
nicht neu ist, sondern einfach bestätigt, was die Mystiker der
verschiedenen spirituellen Traditionen bereits gesagt haben. Der Grund
dafür ist, daß die spirituelle Wissenschaft bereits sehr hoch
entwickelt ist: Quellen wie die Veden und die Kabbala machen
umfangreiche Aussagen über die zu erforschenden Regionen, und somit
wird der Wissenschaftler, der versucht, diese Regionen zu ergründen, im
wesentlichen kein Neuland beschreiten.«