Die spirituelle Dimension der Naturgesetze

Von Marcus Schmieke

Die Gesetzmäßigkeiten der spirituellen Ebene beziehen sich auf die fundamentalen Zusammenhänge der Beziehung zwischen Gott, seinen verschiedenen Energien und den Lebewesen, die unter dem Einfluß seiner verschiedenen Energien stehen.

Diese Themen werden in allen Schriften der verschiedenen Religionen mehr oder weniger ausführlich und zumeist recht unwissenschaftlich behandelt. Den meisten Menschen fällt beim Studium der verschiedenen Religionen und ihren Aussagen auf, daß sie sich in vieler Hinsicht wenn nicht direkt widersprechen, so zumindest stark voneinander unterscheiden. Die Ursache hierfür liegt darin, daß sich Religion mehr mit der praktischen Ebene des menschlichen Handelns beschäftigt, d.h. festlegt, wie man unter bestimmten gegebenen Umständen handeln und sein Leben führen sollte. Diese Beschreibungen und Anweisungen sind erwartungsgemäß in dem Maße voneinander verschieden, wie sich die äußeren Umstände unterscheiden, unter denen die jeweilige Religion praktiziert wird. Hierbei spielen unterschiedliche Sprachen, Eßgewohnheiten, Zeitalter, klimatische Bedingungen, die Mentalität der Menschen, deren Motivation uvm. eine Rolle.

Im Gegensatz dazu sind die spirituellen Aussagen universal anwendbar und hängen nicht von den äußeren materiellen Umständen ab, die den Religionen ihre unterschiedliche Form geben. Die fundamentalen universalen spirituellen Gesetzmäßigkeiten bilden damit eine Wissenschaft, die jeder echten Religion zugrundeliegt und zumeist im Verborgenen hinter den verschiedenen Traditionen und Schriften aufgespürt werden kann. In dem Abschnitt »Die Suche nach der Essenz« findet man eine interessante systematische Analyse, die hilft, die spirituelle Essenz in den verschiedenen Lehren aufzuspüren.