Ayurveda

Das Ayurveda-Fernstudium der Veden-Akademie

Erlernen Sie Ayurveda bequem von Zuhause aus!

Wir bieten Ihnen das einzige Ayurveda-Fernstudium in deutscher Sprache, das Sie in Verbindung mit einer Praxiswoche gezielt als Gesundheitsberater qualifiziert. Unser Fernstudium ist von führenden deutschen und internationalen Ayurveda-Instituten anerkannt.

Die Ausbildung zum Ayurveda-Gesundheitsberater
BasisstufeAyurveda 1 Grundstudium Ayurveda 2 Hauptstudium
PraktikumAyurveda-Praxiswoche

Der Ausbilder

Mark Janku ist Leiter der Ayurveda-Ausbildung an der Veden-Akademie. Durch seine mehrmaligen Indienaufenthalte und seine intensive Bhaktiyoga-Praxis, ist er gut mit der indischen Philosophie und Kultur vertraut. Er leitet Ayurveda- und Yogakurse, und ist als Ayurveda-Gesundheitsberater tätig.

Mark Janku, Sophienstr. 4, 80333 München
Tel. 089 21756603

Ausbildungsinhalte der Ayurveda-Ausbildung

Das Grundstudium
Das Grundstudium soll Sie befähigen, das Zusammenspiel der Bioenergien Kapha, Pitta und Vata zu verstehen sowie die ayurvedische Konstitution eines Patienten zu erkennen und Ratschläge zur Harmonisierung der Bioenergien und der Konstitution zu geben. Dazu gehören die Beratung zur Gesundheit, wie etwa zur Ernährung, Farbenlehre, günstige Zeitqualitäten sowie Ratschläge zu Lebenssituationen, wie etwa zu Berufswahl, Wohnort und Partnerschaft.

Das Hauptstudium
Das Hauptstudium gibt Ihnen die Möglichkeit, Störungen der Bioenergien und daraus resultierende Krankheiten zu erkennen und Behandlungsmethoden der ayurvedischen Medizin zu empfehlen. Hierzu gehören z. B. Heilkräuter, Ölkuren bzw. Ölmassagen und die Pancha-Karma-Therapie sowie Methoden zur geistig/seelischen Stärkung und Harmonisierung.

Zertifikat der Veden Akademie
Nach erfolgreicher Beendigung des Lehrganges erhalten sie als Nachweis Ihrer Leistungen und erworbenen Kenntnisse ein Zertifikat der Veden Akademie e.V.

Grundstudium

Lektion 1: Grundkenntnisse über Ayurveda
In erster Linie geht es um den Aufbau des menschlichen Körpers nach ayurvedischem Verständnis. Diese Lektion behandelt die drei Körper des Menschen: den grobstofflichen, physischen und die zwei feinstofflichen Körper: Astralkörper und Kausalkörper, wobei der Schwerpunkt auf dem physischen Körper liegt. Zum besseren Verständnis über die weiteren Themen werden zunächst die

  • 5 großen Schöpfungselemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum (Mahabhutas) und
  • die drei daraus entstehenden Bioenergien (Doshas) Vata, Pitta und Kapha und
  • die Eigenschaften (Gunas) für die Beurteilung von Mahabhutas und Doshas und ihre Rolle für die Körperfunktionen erklärt.

Lektion 2: Persönlichkeit (Prakriti) des Menschen

  • Im Ayurveda unterscheidet mandrei Konstitutionstypen: Vata, Pitta und Kapha sowie Mischtypen.
  • In dieser Lektion lernen Sie die unterschiedlichen Merkmale eines Vata, Pitta- oder Kapha-Types kennen und beurteilen, damit Sie auch ein Beratungsgespräch führen können.
  • Diese Lektion befasst sich auch mit der geistigen Konstitution des Menschen, den drei Erscheinungsformen des Geistes (Trigunas) und ihren Auswirkungen auf den Körper.

Lektion 3: Ayurvedische Lebensweise
Die ayurvedische Lebensweise dient der Vorbeugung zur Gesunderhaltung. Dabei werden verschiedene Zeitqualitäten beachtet. Es werden Themen behandelt wie

  • die Tagesroutine, die optimale Gestaltung des Tages nach seinen Zeitqualitäten,
  • das richtige Verhalten gemäß der Jahreszeiten, um die Zeit und ihre Beeinflussung durch die Bioenergien (Doshas),
  • die Lebensphasen des Menschen und
  • der ideale Beruf und Berufung gemäß der Konstitution,
  • passende Freizeitaktivitäten und geeignete Ausgleichsmaßnahmen für Kapha, Pitta und Vata-Typen.

Lektion 4: Hygiene und Körperpflege
Die Themen dieser Lektion sind

  • die Funktionen der Haut, die Hautpflege und die Ausscheidungsprodukte der Gewebe (Malas).
  • Es werden 6 spezielle Reinigungsübungen und Methoden (Yoga Kriyas) und
  • die Ölmassage (Abhyanga) vorgestellt und beschrieben.
    Ein weiteres Kapitel befasst sich mit
  • innerer Hygiene, mit Fasten und Entschlacken und
  • Psychohygiene, der geistigen Reinheit.

Lektion 5: Yoga – ein Leitfaden für körperliche, geistige und seelische Gesundheit
Jeder Mensch braucht seinen eigenen, individuellen geistigen Weg. So werden in dieser Lektion 4 verschiedene Yogawege vorgestellt:

  • der Weg selbstlosen Handelns (Karma Yoga),
  • der Weg des Studiums und des Wissens (Jnana Yoga) und
  • der Weg der religiösen Hingabe an Gott (Bhakti-Yoga).
  • Im 5. Kapitel wird der 8-fache Yogaweg (Astanga Yoga) mit seinen 8 Stufen in Theorie und Praxis ausführlich beschrieben und erklärt. Dazu gehören zu Stufe 3 Körperübungen (Asanas), zu Stufe 4 Atemübungen (Pranayama), zu den Stufen 5 – 8 Raja Yoga, geistiges Training, Konzentration, Meditation und Loslassen. Es wird auch die Wirkung der verschiedenen Atemübungen und Asanas auf den Körper und die Konstitution beschrieben.

Lektion 6: Ayurvedische Ernährungslehre, die gesunde, konstitutionsgerechte Ernährung.
Zunächst wird die Wirkung von verschiedenen Geschmacksrichtungen (Rasa) auf die Konstitution erklärt und welche Rolle die Eigenschaften (Gunas) und Elemente der Nahrung für den Ausgleich der Konstitutionen spielen. Wichtig ist auch, den Unterschied zwischen „Lebens“-mitteln und Nahrungsmitteln zu erkennen. Welche Art der Nahrung ist reich an Lebenskraft (Prana) und welche nicht? Welche Wirkung hat die Nahrung auf den Geist? Weitere Themen sind:

  • die ideale Zusammenstellung einer Mahlzeit,
  • ungünstige Kombinationen von Nahrungsmitteln,
  • die Rolle von Verdauungskraft (Agni) bei der Entstehung von Verdauungsgiften (Ama),
  • Dosha Tees und Gewürzmischungen,
  • Nahrung für Kinder und ältere Menschen und
  • Übergewicht.
  • Diese Lektion wird abgerundet mit einer Zusammenfassung über Esskultur und ayurvedischen Ernährungsregeln.

Hauptstudium

Während sich das Grundstudium mit dem grundlegenden Wissen von Ayurveda beschäftigt, so behandeln die Lektionen des Hauptteiles ayurvedische Diagnose und Therapie.

Lektion 1: Anamnese und ayurvedische Diagnose (Pariksha)
Es werden folgende Themen behandelt:

  • Ausführliche Lehre über die Entstehung von Krankheiten,
  • Anamnese, Befragung des Patienten über persönliche Daten, sein soziales Umfeld und
    Krankheitssymptome,
  • Untersuchung und Diagnose des Patienten (Pariksha), z. B. Untersuchung des Pulses, der Augen, Zunge, Haut, Ausscheidungen etc.
  • Schmerzen als diagnostisches Mittel,
  • die Belastung mit Verdauungsschlacken (Ama) und die Verunreinigung der Doshas mit Ama.

Lektion 2: Behandlung mit Heilkräutern und ihre Darreichungsformen.

  • Diese Lektionen beinhaltet die Beschreibung wichtiger ayurvedischer Heilpflanzen, wobei auch die einheimischen Heilpflanzen berücksichtigt werden.
  • Die Art ihrer Aufbereitungsformen, z. B. Salben, Pillen, Öle etc.,
  • Küchenmedizin – Gewürze als Heilkräuter
  • Zuordnung der Heilpflanzen nach Organen und Funktionen.

Lektion 3: Pancha Karma, die Therapie zur Entgiftung und Regeneration des Körpers
Dieser Teil behandelt die vorbereitenden und ausleitenden Maßnahmen:

  • Indikationen für die Pancha Karma Therapie,
  • Purva Karma, vorbereitende Behandlung. Hier werden folgende Behandlungen vorgestellt:
  • Stärkung der Verdauung (Ama Pachana)
  • Ölbehandlungen (Snehana Karma), und zwar innere Ölbehandlung (Snehapana) und äußere Ölbehandlung (Abhyanga), wobei einige Massagetechniken erklärt werden.
  • Schwitzkur (Svedana-Karma) zur Entgiftung über die Haut.
  • Pancha Karma, Ausleitungsverfahren: Erbrechen (Vamana), Abführen (Virecana), Einlauf (Vasti), Behandlung durch die Nase (Nasya) und Aderlass (Rakta Moksha).

Lektion 4: Pancha Karma, die Therapie zur Entgiftung und Regeneration des Körpers
Dieser Teil behandelt die nährenden und verjüngenden Maßnahmen:

  • Aufbauende und nährende Maßnahmen (Brimhana), dazu zählen der Ölguss und eine Massage mit Reisbeuteln,
  • Stärkende und verjüngende Maßnahmen (Rasayana), z. B. durch Ernährung, Heilkräuter, Mineralien, Yoga-Asanas etc.
  • Stärkung der Fortpflanzung mit Aphrodisiaka (Vijikarana),
    Zum Abschluss werden ein
  • Kur- und Gesundheitsprogramm für zu Hause und
  • Behandlungstips für einfache Erkrankungen, die jeder im Alltag anwenden kann, besprochen.

Lektion 5: Körperkanäle (Shrotas) und Vitalpunkte (Marmas)
Diese Lektion gliedert sich in 2 Teile, und zwar

Teil A) Die Körperkanäle (Shrotas),

  • wobei die Shrotas, und zwar die Versorgungskanäle, die Ausscheidungskanäle und die Kanäle zur Versorgung der Gewebe und ihre Funktion und
  • ihre Erkrankungen besprochen werden.

Teil B) Die Lehre der Marmapunkte:

  • Diese Lektion beinhaltet eine allgemeine Übersicht über die Marmalehre und ihre Entstehung,
  • die detaillierte Beschreibung der einzelnen Marmapunkte,
  • die Zuordnung der Marmapunkte zu den Bioenergien, Körperkanälen und Energiezentren,
  • Marmatherapie, Behandlung des Körpers durch die Marmapunkte.

Lektion 6: Mentale Gesundheit und spirituelle Entwicklung
Diese Lektion gliedert sich in 2 Teile, und zwar

Teil A) Begleitende und vorbeugende Therapien:

  • Musiktherapie
  • Mantratherapie
  • Atem- und Yogatherapie,
  • Gesprächstherapie

Teil B) Mentale Gesundheit und spirituelle Entwicklung:

  • Die Kraft des Glaubens und der Stille,
  • Spirituelle Entwicklung – ein Leben der Einheit durch Andacht, Gebet, Gottesdienst und Meditation (Sadhana)
  • Die Auswirkung von Sadhana auf Körper, Geist und Seele und * praktische Unterweisungen.

Dieser Hauptteil des Fernstudiums richtet sich nicht speziell an Ärzte oder Heilpraktiker. Die Lektionen sind so abgefasst, dass sie auch von jedermann verstanden und angewendet werden können. Es sind also keine medizinischen Vorkenntnisse erforderlich und es wird auch darauf hingewiesen, welche Therapien in die Hand eines Arztes gehören, obwohl das Wissen über diese Therapien für alle Studierenden interessant ist.

Praxiswoche

1. Tag

  • Geschichte und Ursprung des Ayurveda
  • Vedische Kultur und
  • Philosophien des Ayurveda
  • Mahabutas (Elemente) und Gunas (Eigenschaften)
  • Ayurvedische Anatomie & Physiologie: Dhatus, Shrotas Malas, Doshas, Nadis, Chakras, Prana Chakren
  • Prakriti: die Konstitutionen

2. Tag

  • Ayurvedische Ernährungslehre
  • Gewürzkunde
  • Gemeinsames ayurvedisches Kochen
  • Gesundes Leben mit Ayurveda
  • Körperliche Hygiene, Yoga-Kriyas
  • Tagesroutine und Lebensphasen
  • Freizeit und Beruf für die Konstitutionen

3. Tag

  • Dosha- und Dhatu-Störungen
  • Ursachen, Symptome und ausgleichende Maßnahmen
  • Gemeinsames Herstellen von ayurvedischen Hausmitteln (Öl, Salbe, Tee, heilsame Speisen)
  • Ayurvedische Kräuterkunde
  • Pancha Karma (Ausleitungsverfahren)

4. Tag

  • Wiederholung der Grundlagen
  • Gemeinsames Üben der Konstitutionsanalyse
  • Üben von ayurvedischen Diagnoseverfahren
  • Praktische Durchführung eines Beratungsgespräches

5. Tag

  • Psychologie im Ayurveda
  • Geistige Reinheit
  • Ahamkara – das falsche Ego
  • Yoga-Übungen und ihre Wirkungen auf Körper, Geist und Seele
  • Gemeinsames Üben von hilfreichen Yoga-Techniken (Stellungen, Atemtechniken, Augenübungen, Meditation, Tiefenentspannung)
  • Heilende Mantras anwenden und singen
  • Bhakti-Yoga (Yoga des Herzens)
  • Heilung und Transzendenz

6. Tag

  • Wochen-Rückblick
  • Fragen besprechen
  • Zusammenfassung des Erlernten
  • Gemeinsames Mantra-Singen

Yogaübungen, Tiefenentspannung und Üben der Mantras werden täglich in den Tagesablauf integriert.

Ayurveda-Studium auf einen Blick
  • Voraussetzungen: Keine schulischen Voraussetzungen
  • Abschluss: Zertifikat des Veden-Akademie e.V.
  • Lehrgangsbeginn: Jederzeit
  • Studienmaterial: Lehrbuch; je Studiengang 1 Ordner mit 6 Lektionen; 4 Lehrvideos; 1 Audio-CD

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Die Charaka-Samhita ist der älteste und bekannteste Klassiker des Ayurveda. Sie wurde vor mehr als zweitausend Jahren von dem Arzt und Weisen Charaka in der Sanskritsprache als Lehrbuch für das Ayurvedastudium verfasst. Bis zum heutigen Tag ist die Charaka-Samhita das unverzichtbare Grundlagen-Werk für jeden, der Ayurveda als Therapeut oder für sich und seine Familie anwenden möchte.

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