Finden Sie Ihre Lebensaufgabe mit Hilfe der Tierkreiszeichen

Von Marcus Schmieke

Jeder Mensch besitzt ganz bestimmte Aufgaben, um die sich sein Leben in der gegenwärtigen Inkarnation dreht. Beim Auffinden dieser Lebensaufgaben kann die vedische Astrologie eine große Hilfe darstellen. Hierzu werden drei Tierkreiszeichen betrachtet:

   1. Das Sonnenzeichen
   2. Der Aszendent
   3. Das Mondzeichen

Das Sonnenzeichen
Das Sonnenzeichen ist das Tierkreiszeichen, in dem die Sonne steht. Es weist auf die wichtigsten Probleme der betreffenden Person in der Gegenwart hin und zeigt, nach welchem Prinzip jemand in der gegenwärtigen Inkarnation seine Tätigkeiten ausrichtet. Es zeigt, in welcher Richtung die Tätigkeiten der betreffenden Person auf den geringsten Widerstand stoßen.


Das Mondzeichen

Das Mondzeichen weist auf die Begrenzungen und Hindernisse hin, der die betreffende Person in dieser Inkarnation begegnet. Es steht auf diese Weise für das Gefängnis der Seele und ist ein Spiegel ihrer Vergangenheit.


Der Aszendent
Der Aszendent weist direkt auf das Seelenziel der gegenwärtigen Inkarnation hin und enthält auf diese Weise das Geheimnis der Zukunft. Es stellt die Kraft dar, deren richtige Anwendung den Menschen zum Erfolg auf dem spirituellen Weg führt. Es steht für die Harmonie der Seele zur Persönlichkeit und weist den Weg zur Erkenntnis.


Die Bedeutung der 12 Tierkreiszeichen können Sie der folgenden Auflistung entnehmen:

Widder: sprengt die Formseite des Daseins für einen höheren Zweck; der Kopf von Purusha (Shambhalla – Kalki, Sanat Kumar); Subrahmanya; arische Kultur; Prajapati Daksha; Einweihung; Karma-Yoga

Stier: Die Formseite der Dinge; Schönheit in Form darstellen; Stimme; Krishnas Flöte; Krishna; Plejaden; Vrndavana; 7 Zentren des Nackens; Vishnu mit Laksmi im Herzen; der Pfau des Stiers tötet die Schlange des Skorpions; Kaliya Krishna; Bhakti-Yoga; die Frau im Mann;

Zwillinge: Ursache der Polarität; Narada; der Übergang von Zwillinge zu Krebs ist der Pfad der Reinkarnation; das Wort als Atem; Heilung durch das Grün des Kehlzentrums (segnende Worte); auf der spirituellen Ebene: Bruderschaft

Krebs: Seelen treten in den Geburtszyklus ein; die Pitris; Astralkörper; niederes Denkvermögen; Unterbewusstsein; Beziehung zur Natur und zu Verstorbenen; Pranayama; die Fähigkeit, durch Musik seelisch zu reifen; Narada ist im Krebs ein Musiker, in den Zwillingen ein Bote; Ramas Name und Horoskop

Löwe: Beschützen, Verantwortung, der Kampf mit der niederen Natur; Errichten einer inneren und äußeren Ordnung; beherrscht die Liebesnatur; spricht Wort der Liebe; Dienen, Beschützen. Lieben; den Mitmenschen die Hand reichen; sich verlassen können; Maharaja Yudhisthira; Narasimhadeva; Heilen

Jungfrau: Gott Erscheint im Menschen; Gnade; Weltenmutter; Jesus; Ramanuja; Jungfrau-Waage-Skorpion; Dienst am Kranken

Waage: das Herbstäquinoktium; Drehpunkt des Universums; niederster Pol: Befreiung der Liebe von Emotionen; 15. Kapitel der Bhagavad-Gita

Skorpion: Tod; Geheimnis; Bewusstlosigkeit; Sexualität; Schlange, die sich in die Materie gräbt; stört Periodizität; Vollkommenheit in der Verborgenheit erreichen; Kundalini-Schlange; Takshaka; Krishna kommt als das 8. Kind herab und besiegt den Skorpion; das Verschwinden materiellen Bewußtseins

Schütze: Einweihung; die Reise der Seele zurück in die spirituelle Welt; Arjuna; Kalki; die Geschichte Uttankas; Schütze ist Brahma Muhurta der Götter; Einweihung durch Klang (im Zwilling wird der Klang geäußert); Mula (Zentrum der Galaxis; Muladhara Chakra);

Steinbock: die warmen Sonnenstrahlen; der Erlöser; die Erfüllung der Prophezeiung der Geburt durch die Jungfrau; Akt der Treue seinen Mitmenschen gegenüber; Mars im Steinbock erhöht (Aufopferung); Varahadeva

Wassermann: das Ideal der Menschheit als ein Ganzes; neue Menschenrasse; das Wasser des Skorpions wird im Steinbock geläutert; Purnam; Musik als Seelenausdruck; Matsya (Bewahrung der Schöpfung)

Fische: Matsya; Lesen der Akasha-Chronik; Bewahren; Der Weg der Fische führt über die Meditation über Krishna (Bhakti) zur Gnade der Jungfrau (die Weltenmutter oder Radharani). Die Fische sind durch einen Sextilaspekt mit dem Stier verbunden.