Planetengottheiten und ihre Mantras

Von Marcus Schmieke

Ein Mantra erhält seine Kraft dadurch, dass er eine spirituelle Wesenheit anruft, mit der er den Rezitierenden in Resonanz setzt. Diese Verbindung geschieht durch Klangschwingung, da spirituelle Wesenheiten direkt mit ihrem Namen in Resonanz stehen. Jeder Planet steht nach dem Verständnis der Vedischen Astrologie mit einer von zehn spirituellen Form Gottes in Beziehung, die als Avatare bezeichnet werden. Die folgende Tabelle nennt die Namen dieser zehn Avatars
(Dashavatara):
PlanetenmantraAvatar
SonneRama Avatar
MondKrishna
MarsNarasimhadeva Avatar
MerkurBuddha Avatar
JupiterVamana Avatar
VenusParashurama Avatar
SaturnKurma Avatar
RahuVaraha Avatar
KetuMatsya Avatar
AszendentKalki Avatar
Von diesen zehn Formen wird Krishna nicht als Avatar bezeichnet, der er nach vedischer Auffassung der Ursprung der anderen 9 Avatare ist.

Um die Negativität eines bestimmten Planeten zu transformieren, kann man sich daher mit Hilfe eines entsprechenden Mantras an den jeweilige Avatar wenden. Wenn Sie auf die Namen der einzelnen Planeten klicken, können Sie etwas mehr über die spirituellen Planetengottheiten erfahren, sowie die spirituellen Planetenmantras und die mit den Mantras verbundenen Affirmationen lesen.

Die Mantras sollten am besten morgens jeweils 108 mal rezitiert werden. Hierbei sollte man sich jeweils vorher durch die entsprechende Affirmation auf die jeweilige innere Aufgabe einstellen und dann in diesem Bewusstsein den Mantra sprechen. Auch nach dem 108-fachen Rezitieren des jeweiligen Mantras sollte man sich die Affirmation vor Bewusstsein führen. Der Klang erzeugt nach der Rezitation einen Raum der inneren Stille, der große spirituelle Kraft besitzt. Jede Absicht, die man in diesen Raum hineingibt, erfährt dadurch eine besondere Förderung.