„Was ist es, was die Welt im Inneren zusammenhält?“ Mit dieser Frage begann Marcus Schmieke sein Physikstudium. Die Erkenntnisse konnten ihn nicht befriedigen, so dass er sich dem Studium der Philosophie zuwandte. Aber als selbst dort die Fragen immer mehr wurden, statt weniger, traf er bei seiner Suche nach Antworten auf eine neue Quelle des Wissens.
„Große Physiker, wie Bohm oder Capra, haben vedisches Wissen herangezogen und haben durch eine intensive spirituelle Praxis ihre Fragen beantwortet bekommen“, erzählt uns Marcus bei unserem Besuch in der Veden Akademie [zu dieser Zeit auf „Burg Schöna“ bei Dresden.]
Nach seinem Studium der Physik in Hannover und Heidelberg unternahm Marcus längere Studienreisen nach Indien, wo er verschiedene Einweihungen in Klöstern erhielt. Dort studierte er vedische Astrologie, Sanskrit, Vasati sowie vedische Philosophie und Metaphysik.
Die vedische Astrologie studierte Marcus bei verschiedenen Meistern Nordindiens. Er selbst bezeichnet diese vieljährige Lehrzeit als einen Weg durch den Dschungel.
Sowohl bei seinen Indienreisen als auch bei seinem Studium der vedischen Schriften begegnete Marcus Dutzenden astrologischen Systemen und Lehrern, doch keines dieser Systeme konnte seine zwei wichtigsten Ansprüche zufrieden stellen: Er suchte nach einem System, das erstens widerspruchsfrei und praktisch anwendbar ist, und zweitens innerhalb einer überschaubaren Zeit vollständig vermittelbar ist.
Erst durch die Begegnung mit zwei wichtigen Lehrern hat sich dieser Dschungel vollständig gelichtet. Marcus fasste die Lehren der zwei größten zeitgenössischen Meister der vedischen Astrologie zusammen und fand ein System, das sich in etwa sieben Tagen vermitteln und verstehen lässt.
Die Besonderheit liegt darin, dass sich der Betrachter auf weniger als 20% der in einem Horoskop enthaltenen Informationen konzentriert. Damit erreicht er in seiner Deutung eine Effektivität von mehr als 80%.
Die Ergebnisse seines intensiven Weges fasste er später in seinem Lehrbuch über Systemisch-Vedische Astrologie zusammen. Zunächst aber gründete Marcus nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1994 die Zeitschrift „Tattva Viveka“, die sich bis heute als ein Forum für Wissenschaft, Philosophie und spirituelle Kultur etabliert hat. In dieser Zeit schrieb er auch seine ersten Bücher, in denen er eine Brücke von der Naturwissenschaft zur Spiritualität schlug. Das Interesse an seinen Vorträgen und Seminaren nahm zu, so dass er in vielen Universitäten in Deutschland und im europäischen Ausland als Gastdozent eingeladen wurde.
Eine „Kultur des Wissens“ entsteht
Während seiner Reisen und Vorträge wuchs sein Bedürfnis, selbst Seminare zu organisieren und einen zentralen Punkt für vedisches Wissen zu schaffen. So entstand 1996 die Veden Akademie auf Schloss Weißenstein in Baden Würtemberg. Sie wurde zu einem Institut zur Integration von Wissenschaft und Spiritualität und machte sich einen Namen über die Grenzen Deutschlands hinaus. Mit dem Umzug 1998 in die Sächsische Schweiz wurden neue Schwerpunkte in der Veden Akademie geschaffen.
Fernstudiengänge entstanden und das Seminarangebot wurde ausgebaut. In die Seminarthemen integrierten sich Ayurveda, Vasati und Astrologie sowie die praktische Spiritualität als der innere Kern der Akademie.
Mit der von Marcus begründeten systemisch-vedischen Astrologie ist es möglich, die vedische Astrologie in sieben Tagen zu erlernen. Das Wissen, welches Marcus in seinen Seminaren vermittelt, ist in spirituelle Lebensbereiche eingebunden. Zudem spricht er von einer „Kultur des Wissens“, die von drei Aspekten getragen wird: 1. Es muss der geeignete Zeitpunkt für den Lernenden sein. 2. Es muss der richtige Ort sein. 3. Die Atmosphäre ist wichtig, in der das Lernen stattfindet.
Nach diesen Prinzipien hat er die Seminare und Inhalte organisiert. Essen, Wohnen und Lebensberatung sind nur einige Bereiche, in denen das Wissen im praktischen Leben angewendet wird. Das Erleben der Seminarinhalte wird durch ein spirituelles Rahmenprogramm begleitet, wie Musik, Literatur, gemeinsame Festlichkeiten.
Einen großen Teil seiner Zeit verbringt Marcus in der Veden Akademie mit Verlagsarbeit. In den letzten 10 Jahren hat er Bücher über Vasati, Vedische Astrologie und Spiritualiät in 15 Sprachen herausgebracht.
Im letzten Jahr erschien sein Buch „Dein Kosmischer Bodyguard“, in dem der Leser mit effektiven Mitteln seine Schwächen aufdecken und ausgleichen kann. Außerdem ist es optimal als Lern- und Vorbereitungsmaterial für die Seminare geeignet. Im Internet ist eine umfangreiche Bibliothek vedischen Wissens in deutsch und englisch eingerichtet.
Videos, CDs, Lern- und Gebrauchsmaterial (Vasati-Pyramide zur energetischen Raumreinigung, Yantras, Mandalas, Essenzen) entstanden und bereichern das Angebot.
Die Veden Akademie ist heute ebenfalls eine Ausbildungsstätte zum Vasati-Berater, Therapeuten, Ayurveda- und Gesundheitsberater im Direkt- oder Fernstudium.
Die Seminare und Ausbildungen finden in der Sächsischen Schweiz bei Dresden, eingebettet in die reizvolle Landschaft des Elbsandsteingebirges, statt.
Marcus Schmiecke: „Die kraftvolle Natur gibt nicht nur uns viel Inspiration für unsere Arbeit, sondern auch unseren Seminar- und Urlaubsgästen den idealen Rahmen für Studium und Erfahrung vedischen Wissens und vedischer Spiritualität.“
Die Türen der Veden Akademie sind jederzeit geöffnet, und besonders zu den vedischen Festen sind Gäste herzlich eingeladen bei Musik, Geschichten und köstlichem ayurvedischen Essen ein Stück Atmosphäre des Hauses zu genießen.