Sanskrit – die Sprache der Veden

In dem Sanskrit-Fernstudim lernen Sie:

  • Texte in der Devanagari-Schrift zu lesen und zu schreiben;
  • beliebige Texte und Mantras richtig auszu-sprechen;
  • einfache Sätze in Sanskrit zu bilden;
  • die Bedeutung zahlreicher Begriffe aus Vasati, Ayurveda, Astrologie, Yoga usw. nachzuvollziehen und dadurch ein tieferes Verständnis dieser Wissensgebiete zu erwerben.

Der Ausbilder

Sie werden während des Studiums durch einen qualifizierten Berater betreut, der Ihnen für die Ausbildungszeit zur Verfügung steht. Er korrigiert Ihre Arbeiten und beantwortet Ihre Fragen.

Jochen Weiss hat Physik und indische Philosophie studiert. An der Veden-Akademie ist er als Sanskritlehrer tätig. Mit seinem Erstlingswerk „Kali kommt“ hat er weltweit den ersten Roman verfasst, der in der vedischen Zeit spielt.

Der Aufbau des Studiums

Das Sanskrit-Grundstudium besteht aus sechs Lektionen, die jeweils 30 Stunden Lern- und Übungszeit erfordern. Bei einer täglichen Aufwendung von einer Stunde kann daher jede Lektion in einem Monat bewältigt werden.

Lektion 1: Schrift- und Klangelemente

  • Grund- und Ligaturzeichen der Devanagari-Schrift
  • Der Klangapparat

Lektion 2: Aussprache und Sandhi

  • Klang- und Rhythmusregeln
  • Sonderzeichen und Ziffern
  • Das Zusammenfließen aufeinander-folgender Wörter (Sandhi)

Lektion 3: Deklination

  • Die Haupt-Deklinationsformen
  • Substantive und Adjektive
  • Kasus und Numeri

Lektion 4: Satzbildung; das Verb

  • Bildung einfacher Sätze
  • Wichtige Strukturwörter
  • Das Prinzip der Verbwurzel
  • Die elementaren Verbformen

Lektion 5: Pronomen und Satzelemente

  • Die verschiedenen Pronomina
  • Fragewörter
  • Zahlen

Lektion 6: Komposita; Anwendungspraxis

  • Samsas (zusammengesetzte Wort-konstruktionen)
  • Wichtige Begriffe aus der vedischen Fachwelt
  • Mantras und Slokas rezitieren

Was ist Sanskrit?

Obwohl Jahrtausende alt, behält das Sanskrit bis heute seine Aktualität und Lebendigkeit. Die meisten philosophischen und wissenschaftlichen Texte des vedischen Indiens sind in dieser Sprache verfaßt. Mantras und Yantras bedienen sich ihres machtvollen Klangsystems, und der heutige indische Sprachschatz gründet überwiegend auf Sanskrit. Es ist außerdem die Wurzel unseres indoeuropäischen Sprachraumes.

Das Wort „Sanskrit“ bedeutet „veredelt“ oder „geschmückt“. Sanskrit ist eine geformte Sprache. Der Name ist so zu verstehen, dass das Sanskrit eine verfeinerte Sprachform darstellt, die in erster Linie nicht die materiellen Gegebenheiten beschreibt, sondern Einblick in die Geheimnisse der vedischen Geisteswelt gewährt.

Den Veden zufolge ist Klang der Ursprung der Schöpfung dieses Universums. Der Urklang im Form einer einzigen Silbe, die in ihrer Einfachheit die Kraft der gesamten Schöpfung in sich trägt. Diese Silbe wird als Pranava, als die Lebenskraft des Universums bezeichnet und besteht aus den drei Buchstaben a, u und m.

Klang und Bedeutung

Klang und Bedeutung sind im Sanskrit viel enger miteinander verbunden als in anderen Sprachen, so dass jedes Wort – auch ohne es zu verstehen – eine unmittelbare Wirkung auf das Bewusstsein des Zuhörers hat. Diese Einheit von Bedeutung und Klang heißt auf Sanskrit shabda.

Sanskrit-Gebet zum Anhören:
Lakshmi Narasimha Dhyanam

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Sie lernen, Sanskrit zu lesen, zu schreiben und auszusprechen. Auch werden Grundlagen der Grammatik vermittelt. Themen: Die vedische Literatur; Korrekte Aussprache; Devanagari; Grundlagen der Grammatik; Lesen in der Bhagavad-gita; erstmalig: die Sutras von Jiva Goswami

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